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Der VKD gibt Köchinnen und Köchen eine Stimme in der Coronakrise

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VKD Stimme Coronakrise
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(hogamagazin) Mit der unfreiwilligen Vollbremsung in der Gastronomie stehen Köchinnen und Köche vor nie da gewesenen Herausforderungen. Der Verband der Köche Deutschlands e. V. (VKD) informiert, nimmt Stellung und verbindet seine Mitglieder in den sozialen Medien (#ChefsCoronaCare).

Die Covid-19-Pandemie hat massive Auswirkungen auf die Gastronomie und damit auf den Beruf Koch/Köchin. Bereits vor dem Beschluss der weitreichenden Kontaktverbote am 22. März 2020 hat der Verband der Köche Deutschlands e. V. (VKD) begonnen, seine Mitglieder umfassend zu informieren und ihnen in Zeiten der Krisen eine Stimme zu geben. „Wir sehen unsere Aufgabe darin, auf die besonderen Herausforderungen in diesen schwierigen Zeiten hinzuweisen und die Köchinnen und Köche bestmöglich zu unterstützen“, sagt VKD-Präsident Richard Beck.

In der VKD-Mitgliedschaft enthalten ist bereits eine kostenlose Erstberatung in arbeitsrechtlichen Angelegenheiten, die hinsichtlich der aktuellen Situation relevant werden. Darüber hinaus wurden in den vergangenen Wochen gezielte Informationsangebote aufgelegt.

Seit dem 12. März 2020 veröffentlicht der VKD auf seiner Website regelmäßig Statements aus dem Verband. Darin nehmen Präsidium, Vorstand und andere Verbandsmitglieder Stellung zu aktuellen Themen. Am 18. März 2020 gründete der VKD die öffentliche Facebook-Gruppe „Köche helfen Köchen“, in der Köchinnen und Köche sich austauschen und informieren können. #ChefsCoronaCare. Die Corona-Sonderseite der VKD-Website bündelt wichtige Themen, Adressen und weiterführende Links, die für Köchinnen und Köche jetzt von besonderem Interesse sind. Seit dem 1. April 2020 gibt der VKD durch offene Briefe seiner Landesverbände den Köchinnen und Köchen der jeweiligen Regionen eine Stimme. Ergänzt wird die Berichterstattung mit relevanten News und der Serie „Gemeinsam durch die Corona-Krise“, in der über Zusammenhalt und Solidarität berichtet wird.

Die Köchinnen und Köche gehören einer Branche an, die im Zuge der Pandemie als erster Wirtschaftszweig in Deutschland geschlossen wurde und bis auf Weiteres im Shutdown verbleibt. Die sehr dynamische Entwicklung der vergangenen Wochen hat diesen Beruf schwer getroffen. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sind bittere Realität und zugleich eine Situation, in der die Gemeinschaft und der Zusammenhalt an Bedeutung gewonnen haben.

Köchinnen und Köche in Deutschland brauchen eine Perspektive

Diverse Ideen und Konzeptionen wurden in dieser Zeit geboren, angefangen von Lieferservice-Lösungen bis hin zu Aktivitäten wie #KochenfürHelden oder #LeereStühle. Der Berufsstand hat dabei trotz großer Belastungen die Stärken seiner Profession unter Beweis gestellt: Improvisationstalent, Leidenschaft und Solidarität. „Viele unserer Kolleginnen und Kollegen setzen sich aktuell mit enormer Kraft, Leidenschaft und Kreativität dafür ein, weiterhin kochen zu können“, sagt VKD-Präsident Richard Beck. „Ihr Engagement wird dabei oftmals mit der Wertschätzung und der Treue ihrer Gäste belohnt.“

In nächster Zeit würde es vor allem darauf ankommen, die sichere Öffnung der gastronomischen Betriebe vorzubereiten. „Ohne staatliche Finanzhilfen und steuerliche Entlastungen werden der Wiedereinstieg und der Erhalt von Existenzen mittelfristig nur schwer möglich sein“, betont Richard Beck. „Als Berufsfachverband werden wir weiterhin alles daransetzen, dass die Köchinnen und Köche gehört werden.“

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