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Küchenkunst auf höchstem Niveau, Qualität aus der Region und Pläne für die Zukunft

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Küchenkunst auf höchstem Niveau – die modernisierte Edelstahlküche des Landgasthofs „Zur Post“ steht für Qualität aus der Region und innovative Zukunftspläne.
Küchenkunst auf höchstem Niveau – die modernisierte Edelstahlküche des Landgasthofs „Zur Post“ steht für Qualität aus der Region und innovative Zukunftspläne.
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Hessens Wirtschaftsdezernent macht Halt am Landgasthof „Zur Post“ in Nieder-Moos

Das Herzstück des Betriebs: Die Edelstahlküche in neuem Glanz

(hogamagazin) Ein junges Paar heißt Wirtschaftsdezernent Dr. Jens Mischak herzlich zum Betriebsbesuch willkommen: Sie sind ausgebildete Köche und haben jahrelange Erfahrung in der Sternegastronomie. Ihre Bekanntschaft in München fand statt, während Sebastian Heil als Küchenchef im Sternerestaurant „Terrine“ arbeitete. Danach sind sie als Küchenchef und seine Vertreterin gemeinsam auf ein Weingut im Kaiserstuhl gegangen – und jetzt sind sie in Nieder-Moos: Sie sind die neuen Inhaber des Landgasthofs „Zur Post“. Sebastian Heil und seine Frau Katharina Koros haben im vergangenen Oktober den Gasthof von Sebastians Eltern übernommen; damit ist er nun in der sechsten Generation der Familie.

Ihr Ziel: Ein qualitativ hochwertiges Essen aus regionalen Zutaten kreieren – „aber keine elitäre Küche, kein Schnickschnack, und es muss für alle bezahlbar sein“, erklärt Küchenmeister Heil. Er zeigt, wie es aussehen kann: „Wir beziehen zum Beispiel Kartoffeln vom lokalen Bauern, sprechen mit den Metzgern in der Umgebung, wann welches Fleisch verfügbar ist. Natürlich ist das nicht der einfachste Weg, man muss im Voraus planen. „Wir wollen nicht im Großhandel einkaufen und das servieren, was jeder andere auch anbietet.“ Man erkennt, dass es ihm ernst damit ist und dass er Freude an seiner Arbeit hat, wenn man ihm dabei zusieht und zuhört. Das Netzwerk, das regionale Erzeuger umfasst, wächst allmählich: „Jemand aus der Nachbarschaft hat uns kürzlich mit einer großen Menge Bärlauch beschenkt, weil er es nicht alleine verarbeiten konnte“, sagt Heil, „vielleicht wird es jetzt also öfter mal ein Bärlauchsüppchen.“

Regionale Zutaten, ehrliche Küche

„Ihre Wirtschaftsweise und der Fokus auf Regionalität passen perfekt zu dem aktuellen Bundesprogramm, an dem wir gerade arbeiten“, sagt Mischak, „unser Ziel ist es, ein Netzwerk zu schaffen und alle Direktvermarkter langfristig unter einem Dach und sogar einer Marke zu vereinen.“ Er freut sich über das Engagement der Jungunternehmer, die bereits beim Vogelsberger Landfrühling dabei sind und im nächsten Jahr auch bei den Vogelsberger Lammwochen mitmachen wollen: „Dafür waren wir leider diesmal zu spät dran“, so Heil. Man habe gerade so viel am Laufen, und mindestens genau so viel sei in Planung.

Das wird der Rundgang dann zeigen: Das zentrale Element und das erste Objekt der Modernisierung war die Küche. Für etwa 100.000 Euro wurde sie zu einem Edelstahl-Schmuckstück umgebaut, in dem die beiden nach Lust und Laune kreativ sein und kochen können. Der große Küchenherd wird außerdem mit Holz aus dem Wald des Bruders beheizt. Die Toilettenanlagen erhielten eine Sanierung, und der Gastraum wurde modernisiert. Ein Holzfußboden und ein helleres, freundliches Ambiente wurden ihm verliehen. Es existieren bereits Überlegungen, den zweiten Gastraum aus den 50er-Jahren eventuell abzureißen und zu erweitern. In der Location finden etwa 70 Gäste Platz, und bei schönem Wetter warten draußen auf der Terrasse rund 70 weitere Biergartenplätze.

Förderung und Zukunftspläne

Die Ferienwohnung und die Gästezimmer sollen ebenfalls nach und nach modernisiert und mit einem frischen Look versehen werden – aber alles zu seiner Zeit. Michael Poschen bot an, dass man sich gerne wieder an die Vogelsberg Consult wenden könne, wenn es um Fördermöglichkeiten gehe. Von den bisherigen Investitionskosten von knapp 200.000 Euro wurden bereits 45.000 Euro durch Fördermittel unterstützt. In erster Linie geht es jedoch darum, das Angebot bekannt zu machen und das Gebiet, das es abdeckt, weiter auszudehnen. Die Ideen fließen bereits: Vielleicht Übernachtungen und Menüs kombinieren oder einen Kochkurs einfügen, regelmäßige Grillabende unter der Woche anbieten, Catering für größere Gruppen außer Haus, Werbung auf Regionalkarten oder auf Wanderseiten…

Übrigens wurde der Landgasthof „Zur Post“ im März als eines der 50 besten Dorfgasthäuser in Hessen geehrt.

Kontaktinformationen zum Landgasthof zur Post

Zum See 10
36399 Nieder-Moos
Tel.: 06644 295
Mail: info@gasthofzurpost-nieder-moos.de
Webseite Landgasthof zur Post

Quelle: Kreisausschuss Vogelsbergkreis
Bild: pixabay

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