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Der malBergblick am Barbaraturm – Panorama, Geschichte und Genuss im Westerwald

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Der malBergblick am Barbaraturm verbindet weite Aussichten mit moderner Gastronomie und regionalem Charme.
Der malBergblick am Barbaraturm verbindet weite Aussichten mit moderner Gastronomie und regionalem Charme.
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Der malBergblick am Barbaraturm ist ein Ort, an dem sich Natur, regionale Geschichte und Gastronomie in harmonischer Weise verbinden. Hier treffen beeindruckende Aussichten auf hochwertige kulinarische Angebote, eingebettet in eine Umgebung, die sowohl für Wanderfreunde als auch für Familien, Kulturinteressierte und Genießer viel zu bieten hat. Direkt neben dem Barbaraturm gelegen, vereint dieser Ausflugsort eindrucksvolle Architektur, weite Landschaftsbilder und einen besonderen Bezug zur industriellen Vergangenheit der Region.

Blick vom Barbaraturm auf den malBergblick mit seiner modernen Blockhütte, eingebettet in die weite Landschaft des Westerwaldes.
Blick vom Barbaraturm auf den malBergblick mit seiner modernen Blockhütte, eingebettet in die weite Landschaft des Westerwaldes.

Architektur, die sich in die Landschaft einfügt

Die Gastronomie des malBergblicks ist in einer modernen, aber bodenständigen Blockhütte untergebracht. Das ebenerdige Gebäude mit großflächigen Glasfronten ermöglicht ungehinderte Ausblicke in die Natur. Das begrünte Dach fügt sich optisch in die umgebende Landschaft ein und unterstreicht den nachhaltigen Charakter der Bauweise. Innen sorgen warme Materialien und eine dezente Dekoration für eine Atmosphäre, die Gemütlichkeit ausstrahlt. Rund um das Gebäude gibt es offene Flächen, einen Kinderspielplatz und großzügige Parkmöglichkeiten, sodass der Besuch in jeder Hinsicht entspannt beginnt.

Der Barbaraturm als Wahrzeichen der Region

Der Barbaraturm erhebt sich als imposantes Relikt der Bergbaugeschichte auf der Steineberger Höhe. Ursprünglich diente er als Fördergerüst des Westschachts des Erzbergwerks Grund im Harz. Errichtet im Jahr 1941 und stillgelegt nach der Schließung des Bergwerks 1992, wurde das Gerüst vor der Verschrottung gerettet und in den Westerwald gebracht. Nach einer sorgfältigen Restaurierung erfolgte der Wiederaufbau im Jahr 2013, ergänzt um eine Besucherplattform in 18 Metern Höhe. Heute gehört der Barbaraturm zu den beliebtesten Aussichtspunkten im Nationalen Geopark Westerwald-Lahn-Taunus und ist eine Station der GeoRoute Druidensteig.

Ein Blick in die Ferne

Vom Barbaraturm aus öffnet sich ein weiter Rundblick über das Gebhardshainer Land. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis zum Siebengebirge und tief in die Eifel. Ergänzt wird dieses Panorama durch wechselnde Lichtstimmungen, die den Horizont je nach Tageszeit in unterschiedliche Farben tauchen. Besonders im Abendrot entsteht ein faszinierendes Spiel aus Licht und Schatten, das die Landschaft in ein warmes Leuchten hüllt. Auch vom malBergblick selbst lassen sich diese Ausblicke genießen, sei es von der Terrasse oder durch die weitläufigen Glasfronten im Inneren.

Kulinarik im malBergblick

Das gastronomische Konzept des malBergblicks richtet sich an ein breites Publikum. Die Küche steht für frische, regionale Zutaten und den bewussten Verzicht auf industriell vorgefertigte Produkte. Unter der Leitung von Küchenchef Jakob Enders entstehen Gerichte, die bodenständige Traditionen mit moderner Kreativität verbinden. Neben klassischen Hauptgerichten gibt es eine Auswahl an vegetarischen und veganen Speisen. Allergikerfreundliche Zubereitungen wie glutenfreie Panaden oder laktosefreie Varianten gehören selbstverständlich zum Angebot.

Vielfalt in der Getränkeauswahl

Neben dem kulinarischen Angebot besticht der malBergblick durch eine umfangreiche Getränkeauswahl, die sowohl klassische als auch innovative Kreationen umfasst. Besonders hervorzuheben ist, dass bei den Cocktails und Aperitifs mehrere alkoholfreie Alternativen zur Wahl stehen, sodass auch Gäste ohne Alkoholgenuss voll auf ihre Kosten kommen.

Zu den beliebten Cocktailklassikern zählen der Cuba Libre mit Havana, Limette und Rohrzucker, der erfrischende Mojito mit frischer Minze sowie der fruchtige Solero mit Maracuja, Orange und Vanille. Die alkoholfreien Varianten wie der Virgin Mojito oder der Virgin Solero bieten denselben Genuss ohne Alkohol. Aperitifs wie der Bergblick Lillet mit Himbeere oder der Hugo mit Holunderblüte und Minze sind ebenfalls sowohl in klassischer als auch in alkoholfreier Form erhältlich. Auch Eigenkreationen wie der alkoholfreie Bergblickspritz oder die Bergblick Limonade setzen auf fruchtige Aromen und eine ansprechende Optik.

Die Auswahl an Heißgetränken reicht von Espresso, Cappuccino und Latte Macchiato bis zu frisch zubereiteten Tees wie Minze, Ingwer-Zitrone oder Roten Früchten. Alle Kaffeespezialitäten und Kakaogetränke können auf Wunsch mit Hafermilch zubereitet werden, was nicht nur für Gäste mit Laktoseunverträglichkeit, sondern auch für bewusste Genießer eine attraktive Option ist. Hausgemachte Tees werden mit frischen Zutaten serviert und bieten ein aromatisches Geschmackserlebnis, das besonders in der kühleren Jahreszeit geschätzt wird.

Alkoholfreie Erfrischungen wie Sinalco in verschiedenen Sorten, Tafelwasser aus Malberg oder das aromatisierte Bergblick Wasser mit Himbeer- oder Limettengeschmack runden das Angebot ab. Diese Vielfalt macht die Getränkekarte zu einem wichtigen Bestandteil des Gesamterlebnisses im malBergblick.

Öffnungszeiten für einen gut geplanten Besuch

Der malBergblick öffnet montags von 17.30 Uhr bis 22.00 Uhr, donnerstags von 12.00 Uhr bis 22.00 Uhr, freitags von 15.30 Uhr bis 23.00 Uhr, samstags von 12.00 Uhr bis 23.00 Uhr sowie sonntags von 12.00 Uhr bis 22.00 Uhr. Dienstags und mittwochs bleibt das Haus geschlossen. Die Küche ist zu den Hauptmahlzeiten mittags und abends geöffnet, ergänzt durch ein nachmittägliches Angebot aus Kuchen, Waffeln und kleinen Snacks. Die Terrasse und der Biergarten stehen bei geeignetem Wetter durchgehend zur Verfügung.

Parkmöglichkeiten direkt am Ziel

Für Besucher stehen großzügige Parkflächen in unmittelbarer Nähe zur Verfügung. Die ebenerdige Lage des Gebäudes macht den Zugang auch für mobilitätseingeschränkte Gäste komfortabel. Die Nähe zwischen Parkplatz, Restaurant, Spielplatz und Barbaraturm sorgt dafür, dass ein Besuch unkompliziert und ohne weite Wege möglich ist.

Anfahrt und GPS-Koordinaten

Der malBergblick am Barbaraturm befindet sich in der Bindweider Straße 35 in 57629 Malberg. Für Navigationssysteme eignen sich die GPS-Koordinaten 50.7199° N und 7.8417° E. Die Anfahrt ist sowohl aus Richtung Betzdorf als auch aus Richtung Wissen gut ausgeschildert. In Verbindung mit dem Besuch des Barbaraturms liegt der malBergblick ideal für einen Zwischenstopp auf einer Westerwaldtour.

Veranstaltungsort mit flexiblen Möglichkeiten

Der malBergblick ist nicht nur ein Ziel für Tagesgäste, sondern auch ein gefragter Veranstaltungsort. Die drei getrennten Gastbereiche bieten Platz für Feiern aller Art. Der Hauptgastraum fasst 44 Personen, die Lounge bietet 25 Plätze, und im geschützten Außenbereich können etwa 75 Gäste bewirtet werden. Geburtstagsfeiern, Hochzeiten, Jubiläen oder Firmenveranstaltungen werden hier individuell geplant. Von der Menüauswahl bis zur Dekoration wird jedes Detail abgestimmt, um ein stimmiges Gesamterlebnis zu schaffen.

Familienfreundlichkeit im Vordergrund

Das großzügige Außengelände mit Spielplatz macht den malBergblick besonders attraktiv für Familien. Kinder können sich in Sichtweite austoben, während Erwachsene die Aussicht genießen. Die sichere Lage abseits stark befahrener Straßen sorgt für unbeschwerte Stunden. Durch die Kombination von Gastronomie, Naturerlebnis und Spielmöglichkeiten ist der Ort ein ideales Ziel für Mehrgenerationenausflüge.

Der Barbaraturm als technisches Denkmal

Neben seiner Funktion als Aussichtsturm ist der Barbaraturm auch ein bedeutendes technisches Denkmal. Die originale Trommelfördermaschine, seit 2023 in einem Schutzbau neben dem Turm untergebracht, dokumentiert anschaulich die Arbeitsweise des historischen Bergbaus. Besucher können die massive Doppeltrommel mit drei Metern Durchmesser und die komplexe Mechanik aus nächster Nähe betrachten. Informationstafeln erläutern die Funktionsweise und die Geschichte der Anlage, die einst Material, Gestein und Bergleute aus einer Tiefe von über 500 Metern förderte.

Ein Platz im Geopark

Der Barbaraturm ist offiziell Teil des Nationalen Geoparks Westerwald-Lahn-Taunus. Die beiden Panoramatafeln auf der Plattform erklären geologische Besonderheiten und weisen auf weitere Sehenswürdigkeiten in der Umgebung hin. Der Turm liegt am Druidensteig, einem beliebten Fernwanderweg, der kulturhistorische und landschaftliche Highlights verbindet. Die Lage macht den malBergblick zu einem idealen Ausgangspunkt oder Zwischenstopp für Wanderungen entlang dieser Route.

Jahreszeitliche Reize

Sowohl der Barbaraturm als auch der malBergblick entfalten zu jeder Jahreszeit ihren eigenen Charme. Im Frühling lockt das frische Grün der Wälder, im Sommer das volle Licht und die langen Abende auf der Terrasse. Der Herbst bringt klare Luft und bunte Wälder, während der Winter mit ruhigen Landschaften und gemütlicher Einkehr punktet. Saisonale Angebote in der Gastronomie passen sich diesen Stimmungen an, sodass jeder Besuch ein neues Erlebnis wird.

Nachhaltigkeit und regionale Identität

Die Ausrichtung auf regionale Produkte stärkt nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern reduziert auch Transportwege und schont Ressourcen. Die Bauweise des Restaurants mit begrüntem Dach und natürlichen Materialien steht für einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Umgebung. Die enge Verbindung von Architektur, Landschaft und Kulinarik macht den malBergblick zu einem authentischen Ort, der die Identität der Region widerspiegelt.

Ein Ort für Ausflüge mit Mehrwert

Der malBergblick am Barbaraturm bietet eine einzigartige Verbindung aus Naturerlebnis, technikgeschichtlicher Bedeutung und kulinarischem Genuss. Ob als Ziel einer Wanderung, als Etappe auf einer längeren Route oder als Veranstaltungsort für besondere Anlässe, dieser Ort vereint viele Facetten, die den Besuch lohnenswert machen. Die Kombination aus weiten Ausblicken, moderner Architektur, familiärer Atmosphäre und dem historischen Barbaraturm als Nachbarn schafft ein Gesamtbild, das sowohl für Einheimische als auch für Gäste der Region unvergesslich bleibt.

Quelle und Bilder: Redaktion, 10.08.2025

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